Digitales Fernsehen

Der einfachste Weg Fernsehanbieter zu vergleichen

Um sich einen passenden Einblick oder auch Überblick in die unzähligen Angebote der Fernsehanbieter zu verschaffen empfiehlt es sich auf folgende Kategorien zu achten:

  1. Die zum Empfang stehenden Sender gelten als ausschlaggebender Punkt.
 Derzeit gibt es in Österreich um die vierzig Sender die uncodiert jedem Österreicher zur Verfügung stehen. Allerdings lässt sich die Anzahl auch ganz leicht durch einen passenden Tarif auf knapp hundertzwanzig Sender erhöhen.
  2. Je nach Vorlieben sollte man entscheiden, welche Empfangsgeräte einen Zugriff auf die Programme haben sollen. Denn das Angebot des Tarifs variiert je nach Anzahl der Geräte mit dem Empfang.
  3. Gibt es bereits einen installierten Sat- oder Kabelanschluss oder möglicherweise eine DSL-Verbindung? Denn je nach Anschlusstyp kann die Wahl der Angebote unterschiedlich ausfallen.
  4. Bei dem Wunsch eines zusätzlichen Sky Abschlusses oder ähnlichen Vertretern sollte man vorher darauf schauen, ob das gebuchte Tarifpaket mit einem Zusatz wie beispielsweise Sky übereinstimmen kann.
  5. Wenn bereits bekannt ist, dass in den folgenden Jahren ein Umzug stattfinden wird, kann ein nichtbindender Tarif ideal sein.
  6. Der letzte wichtige Aspekt, der vor Tarif-Abschluss klar sein sollte, ist die Frage, ob entweder in HD empfangen werden soll oder nicht.

Digitales Fernsehen hält Einzug in Österreichs Wohnzimmern

Seit einigen Jahren liegt der Trend in Richtung digitalem Fernsehen, so dass gleichzeitig ein neues Zeitalter der Digitalisierung anbrechen konnte. Dies kann vor allem daran liegen, dass im Jahre 2016 sämtliche analog laufende Programme abgeschaltet wurden.

Wie kann digitales Fernsehen empfangen werden?

Die aus dem Englisch stammenden Wörter „Digital Video Broadcasting“ (DVB) werden hierzulande einfach nur als Digitalfernsehen bezeichnet und zeigen die unterschiedlichsten Wege des Empfangs auf:

  • DVB-C, das alt bekannte Kabelfernsehen
  • DVB-T, hierbei handelt es sich um das typische Antennenfernsehen
  • DVB-S, hierbei handelt es sich um das Fernsehen per Satelliten

DVB-H, das mobile Fernsehen ist bisher die neueste Technik und weist einen Empfang von unterschiedlichen Programmen zum Fernsehen auf, die zum einen auf Smartphones und Laptops sowie anderen Geräten abgerufen werden können.

Bei Fernsehgeräten, die schon einige Jahre älter sind und aus diesem Grund mit Signalen, die digital übertragen werden nicht umgehen können, besteht die Möglichkeit diese mit einem Digital-Receiver aufzurüsten. Dieser Receiver kann dann die digitalen Übertragungen in die verständlichen analogen umformen. Auf dem derzeitigen Markt gibt es bereits Fernseher, die mit einer direkt eingebauten Technik für einen optimalen digitalen Empfang ausgestattet sind. Deswegen empfiehlt es sich beim Kauf eines neuen Fernsehers immer ein Auge darauf zu haben.

In den meisten Fällen haben neueste Fernsehgeräte einen sogenannte DBV-Tuner bzw. Triple Tuner integriert. Mit einer solchen Ausrüstung können dann Programme zum einen über DVB-C, DVB-S sowie DVB-T aufgerufen werden. Daher besteht keine Notwendigkeit einen zusätzlichen Digital-Receiver zu kaufen bzw. anzuschließen. Das heißt, man hat schon wieder ein wenig Geld und auch Platz einsparen können.

Sollte (wie in Punkt 6 beschrieben) der Wunsch nach HD-Fernsehen bestehen, reicht der alleinige Besitz eines Triple Tuners noch nicht aus. Um die gewünschten Sender zu empfangen braucht man zusätzlich das sogenannte CI+ Modul. Dieses Modul wird in den dazu passenden CI-Schacht am Fernseher eingefügt. Nachdem dies geschafft ist, wird nur noch eine Smart Card direkt ins Modul gesteckt. So dass schließlich sämtliche HD-Sender entschlüsselt werden können, darunter auch ORF-Sender. Bei einigen Anbietern darunter SimpliTV oder auch ORF sind sowohl die CI+ Module als auch die dazu passende Smart Card erhältlich.

Der Weg von Analog zu Digital (DVB-C)

Grundsätzlich wird sowohl Bild als auch Ton des analogen Kabelfernsehens über das Breitbandkabel übermittelt. Während eines kleinen geschichtlichen Rückblicks zeigt sich, dass in Österreich die Anfänge des analogen Kabelfernsehens in den 70ern liegen. Heute wiederum finden sich bei Kabelanbietern neben dem Fernsehen auch die Telefonie und das Internet wieder.

DVB-Standards – Wegbereiter des digitalen Fernsehens

Sowohl DVB-T, DVB-C sowie DVB-S sind die Standards des digitalen Fernsehens. Doch worin bestehen darin die eigentlichen Vorteile? Nun zum einen bietet DVB eine bessere Qualität des Signals und eine überdurchschnittliche Senderreichweite, die vorher nicht möglich war. Des Weiteren kann man mit DVB in HD fernsehen, so dass eine neue Fernsehkultur in den Wohnzimmern herrscht.

Welche Nachteile gibt es? Es kann zu minimalen Verzögerungen des Signals bei DVB-T kommen. Darüber hinaus ist es möglich, dass Sender ohne weiteres verschlüsselt werden können. Auch kann die Anschaffung der CI+ Module sowie eines Receivers der benötigt wird mühselig sein. Die Smart Card, die benötigt wird bekommt man außerdem ausschließlich bei Betreibern des DVB-T. Letztlich kann auch der Kostenfaktor ein Minuspunkt sein, denn für ein großes Angebot an Programmen bzw. Sendern in beispielsweise HD führt entweder zu einmaligen oder eben auch zu jährlichen Kosten.

Analoges Fernsehen zu DVB-T2

Als Standard wurde im Jahre 2006 am 26. Oktober das DVB-T für das Digitalfernsehen in Österreich festgelegt. Aus diesem Grund wurde in jedem Haushalt die Förderung des DVB-T unterstützt. Natürlich wurden in dieser Zeit Fernsehsender, die analog liefen betrieben, bis sie letztlich Schritt für Schritt abgeschaltet wurden.

Nur wenige Jahre später kam es zur Weiterentwicklung des DVB-T zum jetzigen DVB-T2. DVB-T2 wurde schließlich 2013 im April als sogenanntes SimpliTV auf den Markt gebracht. Auch hier muss ein dazu passendes Modul erworben werden, besser gesagt ein DVB-T2 Receiver.