Handytarife für Jugendliche & Studenten

Jugendliche und Studenten erhalten bei Mobilfunkanbietern in der Regel günstigere Tarife. Dabei locken die Anbieter oft mit besonderen Angeboten. Auch diese Tarifangebote sollten zuvor genau unter die Lupe genommen und verglichen werden.

Den richtigen Handytarif finden

Mit den Handys sind auch die Tarife moderner geworden. Während früher oft noch gänzlich auf einen Tarif verzichtet wurde und man stattdessen eine Wertkarte hatte, wurden mit der Zeit vertragsgebundene Handys immer beliebter. Diese waren auf Dauer meist günstiger als Wertkartenhandys. Die Tarife änderten sich aber auch mit der Zeit. Neben immer höherem Datenvolumen gab es vergleichsweise weniger Freiminuten und SMS. Der Preis dafür wurde durch die zusätzliche Konkurrenz unter den Mobilfunkanbietern immer geringer und die angebotenen Datenmengen immer größer. Durch die stärkere Gewichtung des mobilen Internets wurde auch verstärkt in dessen Ausbau investiert.

Heute ist dieses Internet so flächendeckend und leistungsstark, dass es stellenweise sogar die alten Telefonanschlüsse für die Internetrouter im Eigenheim ablöst. Vor allem da, wo noch kein Glasfaserkabel gelegt wurde. Durch die Vielzahl an Tarifen wurde es immer unübersichtlicher, den richtigen für die Kinder zu finden. Hier helfen verschiedene Tarifrechner. Um diesen effizient anwenden zu können muss man aber den ungefähren Verbrauch wissen. In der Regel kann man allerdings sagen, dass es schon Tarife unter € 10,-- gibt, mit denen die Kinder auskommen. Auf die Neuorientierung der Zielgruppe seitens der Handyhersteller haben eben auch die Mobilfunkanbieter reagiert. So gibt es schon eigene Jugend- und Studententarife.

Jugend- und Studententarife unter der Lupe

Solche Tarife für Jugendliche haben viele Vorteile. Sie sind günstiger, oftmals grundgebührenfrei und mit kürzeren oder gar ohne Bindungsdauer. Zudem sind sie auf die Bedürfnisse der Jugendlichen zugeschnitten. Das heißt, es gibt weniger Freiminuten und SMS, dafür allerdings um einiges mehr an Datenvolumen als bei den Standard-Tarifen. Das Ziel der Anbieter ist eine Gewinnung der Jugendlichen Kunden und eine langfristige Bindung. Deshalb gibt es auch keine wirklichen Nachteile bei diesen Tarifen. Es gibt allerdings auch bei vergleichbaren Angeboten größere Preisunterschiede. Diese zeichnen sich dann an verschiedenen Zusatzangeboten oder der Netzabdeckung ab. Wenn man zum Beispiel ein aktiver Eventbesucher ist, gibt es eigene Verträge, die einem günstigere Karten auch bei begehrten Konzerten oder anderen Events verschaffen. Wenn man diese Angebote nutzt, zahlt sich solch ein Handytarif mehr aus, als ein günstigerer mit ähnlichen Datenangeboten.

Es gibt auch günstige Tarife, deren Verbindung in ländlichen Gebieten sehr mangelhaft ist. Wenn man allerdings nur sehr selten das städtische Gebiet verlässt, zahlen sich diese durchaus aus. Zudem gibt es auch schon einige Handytarife, welche in Kombination mit Internet für Zuhause angeboten werden. Hier sind die Tarife wieder etwas teurer, dafür ist das WLAN für Zuhause überaus günstig. Diese Angebote sind für Studenten mit eigenen Wohnungen echte Spartipps. Man sieht also das man auf mehr als nur auf den Grundtarif achten muss, wenn man das beste Angebot haben möchte. Es gibt auch die Option eines Familientarifs. Diese sind bei Familien, bei denen die Eltern weniger Datenvolumen und die Kinder weniger Freiminuten benötigen von Vorteil, da sie häufig eine Gesamtmenge an Daten für die Familie bieten, mit der man dann auch gut auskommt und die sehr kostengünstig ist.

Fazit

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Jugend- und Studententarife sehr viele Vorteile haben. Vor allem beim Preis. Allerdings kommt es auf mehr als nur die angebotenen Datenmengen an und wer den passenden Tarif finden will, muss ein wenig Zeit bei der Internetrecherche einplanen. Es gibt zum Glück schon viele unabhängige Internetseiten, die einen bei der Suche unterstützen und mit denen man den optimalen Vertrag findet.

Vom Handy zum Smartphone

Noch vor einigen Jahrzehnten war es eher eine Seltenheit, wenn man Kinder mit Handys sah. Das änderte sich in den letzten Jahren drastisch. Alles fing mit den sogenannten Notfallhandys an. Als Mobiltelefone leistbar wurden, sahen Eltern eine Möglichkeit, mit ihren Kindern in Kontakt zu bleiben. Am Anfang konnte man mit den Handys auch noch nicht viel mehr machen, als in Notfällen die Eltern anzurufen. Das war auch noch sehr kostspielig, da die Mobilfunkanbieter Monopolstellungen in den jeweiligen Ländern hatten.

Als die SMS eingeführt wurde und diese Größtenteils noch kostenfrei war, wurde unter den Jugendlichen gerne mit ihr kommuniziert. Mit dem Aufkommen weiterer Mobilfunkanbieter wurden Handytarife günstiger, die Handys immer weiterverbreitet und auch mehr und mehr Jugendliche besaßen eines. Die Handyhersteller, allen voran Nokia, reagierten darauf und installierten Spiele auf den Mobiltelefonen. Damals sah man schon viele Jugendliche, die ständig an den Handys hängten und Spiele spielten. Es kam auch oft genug vor, dass sie stundenlang mit ihren Freunden chatteten. Das alles steigerte sich mit der Einführung der Smartphones auf eine ganz neue Ebene. Handys wurden viel leichter bedienbar und zudem viel moderner. Sie wurden zu kleinen, hochmodernen Computern. Alte Werte wurden über Bord geworfen. So wurden die Handys immer wie größer und ihr Hauptzweck war nicht mehr die Kommunikationsermöglichung in Krisenfällen, sondern die Unterhaltung der Benutzer.

Die neuen Smartphone-Produzenten wie Apple und Samsung verdrängten Nokia und legten als neue Zielgruppe vor allem Jugendliche fest. Über verschiedenen Apps konnte man Spiele spielen oder sich auch unterhalten. So wurde die SMS durch WhatsApp abgelöst. Vor allem auch, da man hier ohne Zusatzkosten Bilder verschicken konnte. Damit wurden in den Tarifen die Telefonie und SMS Flat immer unwichtiger und das verfügbare Datenvolumen stand im Vordergrund. Unter den Jugendlichen entwickelte sich ein regelrechter Wettbewerb, wer das neueste und beste Handy besitzt. Als Elternteil ist man Heute schon beinahe gezwungen dem Kind ein Smartphone zu kaufen, da Kinder ohne eines schnell ausgegrenzt werden.